Duftwicke

Zarte Blüte mit süßem Duft

Es scheint, als sei diese duftende Blume mit der Bezeichnung Platterbse, deren Zierform auch Duft- oder Edelwicke genannt wird, eine niedliche Verkörperung der Prinzessin auf der Erbse. In vielen Königshäusern ist man von dieser Blume angetan und bei der niederländischen Königin Juliana stand sie sogar mit Abstand auf Platz 1 der Lieblingsblumen. Sie sammelte die seltensten Sorten der Duftwicke, die den botanischen Namen Lathyrus trägt. Anschließend kreuzte sie sie, um noch schönere Sorten zu erhalten. Natürlich sind die fröhliche, zerbrechliche Ausstrahlung und die riesige Farbauswahl Gründe für die Begeisterung, die man dieser Blume entgegenbringt. Doch das Außergewöhnliche an ihr, ist ihr Duft. Das süße, königliche Aroma wird nicht umsonst von vielen Parfümhäusern geschätzt. Höchste Zeit diesen Duft in Ihrem eigenen kleinen Reich zu versprühen! 

Lathyrus Tollwasblumenmachen.de

Farben und Formen

Die zarten Pastelltöne und die melierten Farben sind einfach wunderschön! Entscheiden Sie sich für Rot, Orangerot, Lila, Mauve, Weiß oder Cremeweiß. Es gibt sogar einige zweifarbige Varianten. Die Blumen entwickeln ihre Pracht manchmal einzeln oder in kleinen Trauben auf langen Stielen. Die romantische Ausstrahlung und der bezaubernde Duft der Blüte machen sie sehr beliebt in der Hochzeitsfloristik. Die Hülsenfrüchte können einzelne oder mehrere Samen enthalten.

Wie die Bezeichnung „Platterbse” bereits vermuten lässt, wachsen in der Hülse an der Pflanze Erbsen als Samen heran. Anders als bei Gartenerbsen, sind die der Duftwicke, Lathyrus odoratus, nicht essbar. Die hübsche Blume gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblüher. Es gibt mindestens 100 verschiedene Sorten, deren Charme uns dahinschmelzen lässt. Sie ist allerdings ein bisschen eigenwillig, denn sie will per se am längsten Tag des Jahres blühen.

Symbolik

Der bezaubernde Duft dieser entzückenden Blume macht das Leben ein bisschen schöner. Darüber hinaus steht die zurückhaltende Schönheit für Safntmut. Passender könnte eine Symbolik kaum sein.

Herkunft

Diesen ursprünglich sizilianischen Blüher gab es früher nur von Violettblau bis Purpurviolett. Die Pflanze wurde Ende des 17. Jahrhunderts entdeckt. Die Familie der Schmetterlingsblüher kommt in freier Natur in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und anderen gemäßigten Klimaregionen vor. Der Gattungsname Lathyrus ist abgeleitet vom griechischen Wort „lathuros” für Hülsenfrucht. Die Artbezeichnung „odoratus” gibt einen Hinweis auf den außergewöhnlichen Duft.