Dill

Gruppen von grün-gelben Blüten bringen den Frühling ins Haus

Dill (Anethum) – den verwendet man doch in der Küche? Ja genau, denn Samen und Kraut sind köstliche Zutaten für Gerichte und auch die Blüten sind essbar. Aber die Blüten lassen sich auch wunderschön zu einem lockeren Feldblumenstrauß arrangieren oder strahlen charmant in einer kleinen Vase. In den 70er-Jahren waren die Blumen schon einmal sehr populär und aktuell ist der Dill wie von Zauberhand in die Must-Have-Kollektion der Schnittblumen zurückgekehrt. Früher wurde meist die gesamte Dill-Ernte an Konservenhersteller verkauft, um Essiggurken beim Einlegen ein besonderes Aroma zu verleihen, doch jetzt verwenden wir die Blumen auch, um uns selbst ein fröhliches Frühlingsgefühl zu schenken!

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FARBEN UND FORMEN

Dill ist eng verwandt mit Kerbel und Fenchel. Die Stiele sind ein besonderer Schmuck fürs Interieur. Denn die Schirme, an denen sich doppelte Dolden grün-gelber Blüten entfalten, sind äußerst dekorativ. Und diese fröhlichen schirmförmigen Blütenstände haben auch noch einen herrlich frischen Duft. Die Blätter sind aufgefiedert in feine grüne Fäden und die gestreiften Stiele sind hohl.

SYMBOLIK

Du wirst bald heiraten? Dann trage so viel Dill wie möglich zusammen. Während der Zeremonie bringt diese Blume nämlich wahnsinnig viel Glück. Es ist keine Hochzeit geplant? Dann fülle trotzdem alle Vasen im Haus mit Dill, denn die Blume bietet Schutz, hält Feinde fern und bringt Glück, Reichtum und Leidenschaft. Ach ja, und laut Sagen verteibt der Dill auch Hexen noch gleich mit…

HERKUNFT

Dill stammt ursprünglich aus den Ländern rund um das Mittelmeer. Vermutlich haben Mönche das Kraut im übrigen Europa verbreitet. Der Name Dill ist eine Ableitung vom alt-sächsischen Wort „Dilarm“, was so viel wie „in den Schlaf wiegen“ bedeutet. Dill stimuliert bei stillenden Müttern nämlich die Milchdrüsen, so können die Babys mit vollem Bauch zufrieden einschlafen.