Rittersporn

Romantische, üppige Blütenstände

Dieser blühende Verwandte der Ranunkel sorgt für wochenlangen Genuss in luftiger Höhe. Es gibt über 350 verschiedene Arten, unter anderem in einer unglaublichen Vielzahl verschiedener Blautöne. Man kann die romanischen Blütenfackeln einzeln in eine Vase stellen, aber ebenso einfach lässt sich einem Strauß damit ein üppiges, luxuriöses Aussehen verleihen.

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Farben und Formen

Zartblau, Himmelblau, Mittelblau und Violettblau. Beim Rittersporn (botanisch: Delphinium) findet jeder sein Lieblingsblau. Darüber hinaus können Sie zwischen weißen, gelben, violetten, roten oder rosafarbenen Blüten wählen. Die Stiele, an denen die Blüten traubenförmig angeordnet sind, ragen überall heraus. Sie wirken wie Stäbe mit kleinen Glöckchen, die zu klingeln scheinen, wenn man daran vorbeigeht. Der Blütenstiel des Rittersporn kann je nach Art 10 Zentimeter bis 2 Meter lang werden. Die Einzelblüte besteht aus 3 bis 7 Blütenblättern. Mit ein wenig Fantasie kann man in der Form der Knospe einen Delphin erkennen, daher der botanische Name Delphinium – die lateinische Bezeichnung für den Delphin. Die Blüte hat auch einen Sporn, der nach hinten ragt. Dieser erinnert an die Sporen eines Ritters. Darum auch die deutsche Bezeichnung Rittersporn. 

Symbolik

Um dafür zu sorgen, dass Ihnen nichts geschieht, kaufen Sie am besten einen großen Strauß Rittersporn. Die meist blauen Blüten symbolisieren nämlich Wahrhaftigkeit und Schutz. Früher glaubte man sogar, dass man mit dem Rittersporn Skorpione verjagen kann.

Wenn Sie so eine fröhliche Blütenkerze verschenken, teilen Sie mit, dass Sie bereit sind gemeinsam weiter zu gehen. Die Blume steht für eine enge Verbundenheit in der Liebe. Außerdem gehört zur Symbolik des Rittersporns: Gesundheit, Spaß, Leichtigkeit, Leichtsinn und ein großes Herz. Kurz gesagt: eine Blume mit positiver Bedeutung, die man einfach gern entgegennimmt! .

Herkunft

Rittersporne wurden als Prachtstauden von französischen, amerikanischen und englischen Gärtnern kultiviert. Es handelt sich bei dieser Gartenstaude also um eine Dame mit internationalen Wurzeln. Schon seit dem Beginn unserer Gartenkultur genießen wir ihre wunderschönen Blüten. Da diese Blüten außer „schön sein” keine Funktion haben (sie haben keine Heilkräfte und sind auch nicht essbar) waren sie für die Landwirtschaft uninteressant. In einem Buch, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts erschienen ist, findet man die ersten Abbildungen des Rittersporns. Dieser wird allerdings fälschlich der Gattung Eisenhut zugeordnet.