Das Comeback der Tulpenvase

Von früher bis heute

Nicht für alle Blumenarten gibt es ein eigenes Vasenmodell. Für die Tulpe schon. Aber warum eigentlich? Im siebzehnten Jahrhundert begann die schottische Königin Maria Stuart, damit sich frische Blumen ins Haus zu stellen. In Delft bestellte sie pagodenähnliche Vasen – manchmal bis zu eineinhalb Meter hoch – diese wurden als Centerpiece auf die Tafel gestellt. Zwei dieser Vasen sind im Rijksmuseum in Amsterdam zu bewundern. Beispiele für heutige Tulpenvasen stellen wir hier vor.

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Moderne Tulpenvase

Auf dem Bild sind drei moderne Variationen der Tulpenvase sehen. Die Vase oben rechts ist von Pols Potten und wird auch Korallenvase genannt. Die organische Form ist ideal für einen feinen Tulpenstrauß. Die Vase unten links ist von &Klevering und wird alle Symmetrie-Liebhaber begeistern. Man kann sieben Stiele hineinstecken. Oben links ist eine Vase aus einer Privatsammlung zu sehen. Und auch auf Flohmärkten lässt es sich wunderbar stöbern, um ausgefallene Vintage-Exemplare zu finden. Übrigens sollte die Farbe nicht vom Kauf abschrecken – Keramik kann man immer noch selbst einfärben.

Warum eine Tulpenvase?

Außer ästhetischen Überlegungen, die man beim Kauf einer Tulpenvase anstellt, hilft die Vase auch, die Lebensdauer der Tulpe zu verlängern. Da sich die Stiele einzeln in den Tüllen befinden, behalten sie die Form, auch wenn die Tulpe zuviel Wasser aufgenommen hat und den Kopf hängen lässt.

Alle Infos über Tulpen gibt es im unserem Tulpen-Dossier mit Hintergründen und Pflegetipps.